Der große RTL-Staubsauger-Test: Unsere Meinung zum HYLA-Test

Der HYLA im RTL-Test: Die Experten Die Hoffs aus Hermeskeil erklären die Ergebnisse zur Separatoren-Technik für Kunden in RLP und dem Saarland.

Hermeskeil. – Mittlerweile ist man es ja schon sehr gewohnt, dass die einen oder anderen Medien nicht zu jeder Zeit perfekt recherchierte Daten publizieren. Ich frage mich dann immer, was die Menschen dazu veranlasst. Und ich komme eigentlich fast immer zu dem Ergebnis, dass es darum gehen muss, die Bürger zu verunsichern. Gerade in den vergangenen fünf bis sechs Jahren sind offenkundig gerade gesundheitliche Themen stark aus dem Kontext gerissen worden. Meist durch absolute Aussagen sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung. Grauzonen gibt es nicht mehr. Es existiert entweder schwarz oder weiß, aber zu keiner Zeit etwas dazwischen.

Ich habe kein Problem mit sachlicher Kritik. Das schätzen auch meine Mitmenschen sehr an mir. Das ist wichtig und Bestandteil jeder persönlichen Weiterentwicklung. Was ich aber zu jeder Zeit verurteile, ist, wenn Unwahrheiten verbreitet werden. Sei es aus Unwissenheit oder aus blanker Absicht. Das bedauere ich sehr. Denn mir persönlich ist Wahrheit extrem wichtig und ich bin der Meinung, dass jeder Mensch diese auch verdient hat.

Zurück zu den Fakten.

Natürlich haben auch wir nach dem Bericht von RTL Rückfragen erhalten. Und ja: Wir haben auch sehr kritische Nachrichten von verunsicherten Interessenten bekommen. Grund genug, das System noch einmal grundlegend zu erklären und auch auf jene Dinge hinzuweisen, die der HYLA eben nicht kann. Synthetische Mineralstäube aus dem Labor beispielsweise. Ich denke, wir sollten auch hier an diesem Punkt sinnvoll differenzieren. Grundsätzlich ist darauf hinzuweisen, dass im Fernsehbericht synthetischer, mineralischer Staub gesaugt wurde – der kein naturgetreues Abbild des üblichen Hausstaubes ist –, um ein System an seine Grenzen zu bringen, das für organischen Hausstaub und die tägliche Luftreinigung perfektioniert wurde.

 

Wurde die mitgelieferte Betriebsanleitung gelesen? Dort hätte man nämlich ganz einfach auf Seite 35 nachlesen können:

"Das Luft- und Raumreinigungssystem HYLA EST ist nicht zum Aufsaugen größerer Mengen Mineralstaubs geeignet!"

 

Für mich wirft das daher die grundlegende Frage auf, ob seitens der Redaktion und auch des gezeigten Prüflabors die vorgesehenen Einsatzgebiete des HYLA ausreichend beachtet wurden. Und warum wurde diese Einschränkung nicht in die Auswertung mit einbezogen? Warum hat man überhaupt einen Test gezeigt, der sortenfremde Produkte vergleicht? Ein Beutelstaubsauger hat ja nun einfach gar nichts mit einem HYLA zu tun und auch nichts gemeinsam. Automobilzeitschriften vergleichen ja auch nicht den neuesten Sportwagen mit 450 PS mit einem neuen Traktor. Beide fahren, beide haben Räder und ein Lenkrad und dennoch erfüllen sie komplett unterschiedliche Zwecke UND:  Sie sind für unterschiedliche Einsatzgebiete konzipiert und können nicht miteinander verglichen werden, obwohl beide auf der Straße fahren können.

Genau hinsehen lohnt sich. Immer.

Auch das Inhaltsverzeichnis des RTL-Berichts auf YouTube ist aufschlussreich.

Der Kauf mit Vorführung, die Preisgestaltung, das Vertriebssystem inklusive der Schulung in der Firmenzentrale in Altdorf, der Saugleistungstest mit Testhaushalt, die Laborergebnisse und schließlich das Gesamtfazit: Nahezu jeder einzelne Abschnitt stellt den HYLA und sein Geschäftsmodell in den Mittelpunkt der Kritik. Das ist natürlich das Recht einer Redaktion. In dieser Gesamtschau entstand bei mir jedoch nachhaltig der Eindruck, dass hier nicht ergebnisoffen verschiedene Reinigungssysteme untersucht werden sollten, sondern der HYLA von Beginn an unter einem ausgesprochen kritischen Blickwinkel betrachtet wurde. Genau deshalb halte ich es für wichtig, nicht nur einzelne Testergebnisse zu betrachten, sondern auch zu hinterfragen, wie sie zustande kommen.

Oh Gott. Der Verkäufer erhält Provision!!!

Provisionen sind nichts Ungewöhnliches. Sie sind sogar durchaus üblich. In der Automobilbranche, im Versicherungsbetrieb, in der Immobilienbranche, im Finanzsektor oder auch bei Kosmetik- oder Nahrungsergänzungsmitteln. Warum wird dieses Vergütungsmodell beim HYLA dann derart negativ in den Mittelpunkt gerückt, als sei es grundsätzlich etwas Verdächtiges?

Nicht eine Provision entscheidet darüber, ob ein Vertrieb seriös ist, sondern die Art und Weise, wie beraten und verkauft wird.

Was ich in diesem RTL-Beitrag ebenfalls vermisse, ist der Blick auf einen wesentlichen Aspekt des HYLA-Vertriebssystems: die persönliche Betreuung. Kunden haben einen festen Ansprechpartner, der sie nicht nur beim Kauf begleitet, sondern ihnen auch darüber hinaus für Fragen und Beratung zur Verfügung steht. Selbst wenn der ursprüngliche Vertriebspartner irgendwann nicht mehr tätig sein sollte, ist die weitere Betreuung nicht zwangsläufig beendet. 

Bei einem Gerät, das auf eine lange Nutzungsdauer von 20 Jahren und mehr ausgelegt ist, ist eine solche langfristige Betreuung ein beachtlicher Mehrwert. Während man bei vielen Produkten nach Ablauf der Garantie vor allem auf den Hersteller-Service und Hotlines angewiesen ist, bleibt beim HYLA die persönliche Beratung ein wichtiger Bestandteil des Vertriebskonzepts. Und genau darüber sollte man ebenfalls sprechen, wenn man das vorliegende Geschäftsmodell bewertet. Denn wenn ausführlich über Provisionen diskutiert wird, darf der konkrete Nutzen für den Kunden nicht unter den Tisch fallen.

Und wenn jemand fleißig arbeitet und im Laufe der Zeit viele Geräte verkauft und für seinen Einsatz belohnt wird: Was ist daran falsch? Wollen wir in Wahrheit nicht alle leistungsgerecht bezahlt werden? Mehrheitlich haben die Menschen nämlich ein fixes Gehalt, welches hinten und vorne nicht reicht – ganz egal wie sehr sie sich im Berufsalltag auch anstrengen. Oder wächst dein Gehalt mit deinem Einsatz? Man darf Vor- und Nachteile beleuchten. Das ist wichtig. Es ist auch wichtig zu erwähnen, dass dieses Modell nicht für jeden passt und das ist in Ordnung. Es aber von Grunde auf zu verteufeln, ist ebenso verkehrt. Ob du als Vertriebspartner im Monat 0 EUR oder 5000 EUR verdienst, hängt nämlich ganz alleine von dir selbst ab. Von dir und deinen Bemühungen. Wir verkaufen alle dasselbe Gerät. Das ist fair. Niemand zwingt dich. In keine Richtung. 

Reporter undercover.

HYLA Germany legt sehr viel Wert auf Social Media und ist bei Instagram sehr aktiv. Filmen ist bei den Veranstaltungen und auch bei den Schulungen in der Firmenzentrale erlaubt. Warum musste man sich mit versteckter Kamera einschleusen? Hat man sich auch beim Hersteller des Beutelsaugers eingeschleust? Wenn nein: Warum nicht? Warum hat man sich die offenen Fragen nicht transparent und offiziell von der Geschäftsführung beantworten lassen? 

Was ich ebenfalls vermisse, ist die Erwähnung der zahlreichen positiven Zertifikate, Tests und Prüfberichte zum HYLA. Immerhin gibt es davon einige. Warum wurden diese in der Reportage nicht berücksichtigt? Eine ausgewogene Betrachtung hätte aus meiner Sicht auch diese Informationen einbeziehen müssen, damit sich die Zuschauer ein vollständigeres Bild machen können. 

Wir sind dankbar.

Gewitter reinigen die Luft. Durch den Bericht sind viele Menschen auf den HYLA aufmerksam geworden, die ihn vorher nicht kannten. Einige davon bleiben kritisch und glauben dem Test. Das ist in Ordnung. Es ist nicht möglich, alle Menschen zu überzeugen und das ist auch nicht mein Bestreben. Persönliche Weiterentwicklung setzt nämlich stets voraus, dass man neugierig und kritisch immer beide Seiten betrachtet, eigene Bemühungen anstellt und auch selbst recherchiert. Sich aber von einer von Anfang bis zuletzt negativen Berichterstattung treiben zu lassen und sich dann im Besitz der absoluten Wahrheit zu sehen, ohne auch nur einmal selbst einen HYLA getestet oder eine Beratung in Anspruch genommen zu haben, ist kein korrekter Umgang. Jeder möchte sich selbst die Frage stellen, ob es richtig ist, alles ungefiltert (Wortwitz) zu glauben.

Ich fordere meine Mitmenschen stets dazu auf, mir nicht zu glauben, sondern alles mutig zu hinterfragen. So lebe ich selbst und es hat mir viel Negatives erspart. Dazu möchte ich jeden ermutigen. Recherchiere selbst und glaube nicht alles, was man dir erzählt. 

Fazit.

Kritik ist gut und wichtig. Aber sie muss wahr sein. Jeder, der interessiert ist, darf und soll seine Fragen selbst in die Hand nehmen und wahre Antworten erhalten. Das ist das Recht eines jeden Einzelnen. Von einem Bericht im Fernsehen erwarte ich außerdem, dass er neutral und korrekt recherchiert ist. Meiner Meinung nach ist dies hier nicht der Fall, was ich persönlich sehr bedauere. Wenn ein Gerät Schwachstellen hat, soll es sachlich benannt werden. 

In unserem Haushalt ist der HYLA nicht mehr wegzudenken. Unsere Luft ist sauber, egal was irgendein Test behauptet. Ich fühle und rieche diese Veränderung. Vielleicht stelle ich zu diesem Thema auch noch einmal unseren Schimmel-Test online. Das dürfte für die Kritiker unter uns ebenfalls sehr interessant sein. 

Warum fällt es vielen Menschen eigentlich so schwer, positive Dinge anzunehmen? Warum sind so viele geradezu süchtig nach Negativem?

Ich für meinen Teil bin echt happy. Und das sage ich als Vertriebspartnerin UND als Kundin. Durch den Bericht von RTL wurden viele Menschen auf den HYLA aufmerksam. Viele ECHTE Interessenten. Viele Menschen, die von dieser Luft- und Raumreinigungstechnologie profitieren können. Genauere Ausführungen dürfen wir natürlich nicht tätigen, da wir keine Gesundheitsversprechen machen dürfen. Umso dankbarer sind wir für die vielen positiven Rückmeldungen unserer Kunden, die all das jeden Tag bestätigen und die uns und den HYLA tatkräftig weiterempfehlen.

Du hast noch Fragen? Dann schreib uns doch einfach.

HYLA Germany GmbH hat reagiert.

Wer sich für die fachliche Gegendarstellung und die offiziellen Fakten zum RTL-Beitrag interessiert, findet hier die Stellungnahme der HYLA Germany GmbH im Presseportal des Handelsblatts. Einfach hier klicken: Presseportal des Handelsblatts.